für internationale Buch- und Schriftkunst

 


lo

  Ausstellung


  Dies ist die Website der Vereinigung »Freunde des Klingspor Museums« e.V. in Offenbach am Main.

Hier geht es zur offiziellen Seite des Klingspor-Museums im Portal der Stadt Offenbach am Main



 


  Besuchen Sie unser digitales Archiv von 5.530 Schriftkünstlern und -designern

Besuchen Sie unser digitales Archiv der Schriftgiessereien



 
Hier geht es zum elektronischen Katalog der Bibliothek des Klingspor-Museums


       
      Öffnungszeiten der Ausstellungen
Di, Do, Fr 10 - 17 Uhr
Mi 14 - 19 Uhr
Sa, So 11 - 16 Uhr
(Mo geschlossen)
1. Januar, Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai,
3. Oktober, 24., 25. und 31. Dezember geschlossen.
Bibliothek geschlossen vom 23. Dezember 2013 bis 5. Januar 2014.


Das Klingspor-Museum zeigt ausschließlich Wechselausstellungen zur internationalen Buch- und Schriftkunst des 20. / 21. Jahrhunderts.
Unseren Sammlungsbestand können Sie in der Bibliothek einsehen: montags bis freitags nach Absprache, telefonische Anmeldung unter 069 / 80 65 – 20 65 und – 20 66.
       


 

Umbaupause vom 3. März bis 15. März 2014
Wegen einer Umbaupause bleiben unsere Ausstellungsräume ab Rosenmontag (3. März) geschlossen.
Am Samstag, dem 15. März, eröffnen wir um 15.30 Uhr die Ausstellungen "Schwungvoll. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag", "Glanzvoll. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin" und "Kriegszeit".



 


Unsere Ausstellungen

         


   

 

 



 

Schwungvoll. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag
Ausstellung im Klingspor-Museum vom 16. März bis 11. Mai 2014,
Zum 100. Geburtstag von Karlgeorg Hoefer (1914 – 2000) zeigt das Klingspor-Museum eine Retrospektive seines Werks. Hoefers breitgefächertes Oeuvre umfasst sowohl freie kalligraphische Arbeiten als auch angewandte Arbeiten, u.a. Typedesign und Entwürfe für Tapisserien. Über Jahrzehnte prägte er als Lehrer den Schriftunterricht an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung und gründete die Schreibwerkstatt für Jedermann in Offenbach. Neben den Exponaten aus den reichhaltigen eigenen Beständen sind Arbeiten aus Familienbesitz zu sehen.

Glanzvoll. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin
Frisch restauriert präsentieren sich besondere Kostbarkeiten aus dem Museumsbesitz: Die großformatigen Schrift-Tapisserien des renommierten Schriftkünstlers Rudolf Koch und seiner Werkstatt mit biblischen Texten und eine Folge von Original-Federzeichnungen zu "Der Prophet Daniel" von Alfred Kubin aus dem Jahr 1913. Sie konnte mit Hilfe eines Spendenaufrufs des Magazins "Ars pro toto" der Kulturstiftung der Länder restauriert werden.

Kriegszeit
Aus Anlass des  Ausbruchs des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren zeigt das Klingspor-Museum aus seinen Beständen ausgewählte Grafiken, in denen der Blick des Künstlers auf Themen des Kriegs gerichtet ist.




       



 







 

 


c


d

 

Unsere Veranstaltungen im April 2014 auch als PDF zum Herunterladen

Freitag, 4. April, 14.00 Uhr
Buch des Monats. Frans Masereel. Der Schrecken des Krieges. Vor 125 Jahren wurde Frans Masereel (1889 – 1972)  im belgischen Blankenberghe geboren. Vor allem sein expressionistisches Frühwerk  machte ihn zu einem der bedeutendsten Graphiker des 20. Jahrhunderts. Sein immenses graphisches Werk ist durch die Sammlung Paul Ritter beinah vollständig im Klingspor-Museum vertreten. Masereel blieb die Einberufung im 1. Weltkrieg erspart. 1916 ging er nach Genf, um beim Internationalen Roten Kreuz mitzuarbeiten. Dort traf er Romain Rolland, über den er sich der pazifistischen Bewegung anschloss. Er arbeitete für die Zeitschrift "Les Tablettes", in der er mit Holzschnitten Stellung gegen Krieg und Militarismus bezog. 1917 gründete er mit Claude L. Maguet die Tageszeitung "La Feuille". Aus dieser Zeit stammen auch seine ersten Holzschnitt-Alben "Debout les Morts" und "Les Morts parlent". Der Humanist und Sozialist setzte sich zeitlebens für Frieden und Völkerverständigung ein. Martina Weiß beleuchtet das Engagement des Künstlers und zeigt Bücher und Graphiken, die mit leidenschaftlichen Anklagen die Grausamkeit von Kriegen schonungslos offenlegen.
Eintritt: 2,50 Euro, Mitglieder: 1,50 Euro

Mittwoch, 9. April, 15 Uhr
Führung durch die Ausstellungen "Schwungvoll. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag", "Glanzvoll. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin" und "Kriegszeit" mit Dr. Dorothee Ader. Führungsgebühr: 1,50 Euro

Mittwoch, 9. April, 19.30 Uhr, Friedenskirche Offenbach
"Um Gottes Willen – Schreiben!" Vortrag von Dr. Stefan Soltek zum 80. Todestag von Rudolf Koch in der Friedenskirche Offenbach (Geleitsstr. 104). Einstimmung an der Orgel: Dr. Ralph Ziegler.

Freitag, 25. April, 19 Uhr
Otmar Hoefer: Zu Leben und Werk Karlgeorg Hoefers.
Im Rahmen der Ausstellung "Schwungvoll. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag" spricht Hoefers Sohn Otmar über Leben und Werk seines Vaters. Eintritt + 1,50 Euro

Mittwoch, 30. April, 18 Uhr
Führung durch die Ausstellung "Kriegszeit" mit Martina Weiß. Aus Anlass des Ausbruchs des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren zeigt das Klingspor-Museum aus seinen Beständen ausgewählte Grafiken, in denen der Blick des Künstlers auf Themen des Kriegs gerichtet ist. Führungsgebühr: 1,50 Euro





c



d

d




 

Weitere Ausstellungen in 2014 auch als PDF

15. März bis 11. Mai 2014
Prägend. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag
Hoefers breitgefächertes Oeuvre umfasst sowohl freie kalligraphische Arbeiten als auch angewandte
Arbeiten: Typedesign, Entwürfe für Tapisserien und Fenster. Über Jahrzehnte prägte er als Lehrer den
Schriftunterricht an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung und gründete die Schreibwerkstatt für
Jedermann in Offenbach
. Neben den Exponaten aus den reichhaltigen eigenen Beständen sind Arbeiten
aus dem Hoefer-Archiv zu sehen.

15. März bis 11. Mai 2014
Glanzvoll. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin
Ein einzigartiger Schatz des Museums sind die Schriftteppiche des renommierten Schriftkünstlers
Rudolf Koch und seiner Werkstatt. Die großformatigen Tapisserien mit biblischen Texten konnten im
letzten Jahr aufwendig restauriert werden. Eine weitere Zimelie ist die Folge von Original-Federzeichnungen zu „Der Prophet Daniel“ von Alfred Kubin
aus dem Jahr 1913. Sie konnte mit Hilfe eines Spendenaufrufs des Magazins „ Ars pro toto“ der Kulturstiftung der Länder restauriert werden. Den österreichischen
Zeichner und Illustrator Alfred Kubin (1877-1959) zeichnen seine bedrohlich wirkenden symbolischen
Bildwelten aus.

10. Mai bis 13. Juli 2014
Diskrepant. Bernd Fischer: Menschen.
18 Porträts und Texte Bernd Fischer thematisiert die Diskrepanz zwischen (freundlicher) Physiognomien und kriminellem Handeln. Er stellt dies anhand ausgewählter Lebensläufe und Porträts auf 18 Tafelbildern
dar. Ihre Original-Abbildungen wurden von Bernd Fischer mehrfach verfremdet, um die Verübung von
Verbrechen wider die Menschlichkeit als potenziell menschlich-inhärente Eigenschaft zu erkennen.
Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm aus Vorträgen und Führungen, u. a. mit der Philosophin
Dr. Barbara Stangneth und dem Psychoanalytiker Prof. Dr. Hans-Jürgen Wirth.

21. Mai bis 13. Juli 2014
Freiheitlich. Graphische Kunst aus dem Besitz der Mitglieder der NaturFreunde in Offenbach.
Die NaturFreunde Offenbach öffnen aus Anlass ihres 100. Geburtstages ihre Schränke und zeigen
ihre illustrierten Bücher und Graphiken. Als Teil der Arbeiterbewegung begriffen die Mitglieder der
NaturFreunde Kunst als Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung aber auch als Möglichkeit der
Emanzipation und der kulturellen Teilhabe. Arbeiten von Käthe Kollwitz und Frans Masereel, HAP Grieshaber
oder Gertrude Degenhardt zeugen von der Sammelleidenschaft und dem Engagement der Mitglieder
und unterstreichen den Anspruch, die Kunst „von der Straße her“ gesammelt allen Schichten zugänglich
zu machen.

30. Juli bis 14. September 2014
Entgrenzt. Künstlerbücher von Veronika Schäpers
Veronika Schäpers gehört zu den Protagonistinnen des zeitgenössischen Künstlerbuches. Ihre
Arbeiten sind ungewöhnlich: konzeptionell und dabei gleichzeitig auch äußerst sinnlich. Keines
ihrer Bücher gleicht dem anderen, gemeinsam ist ihnen nur die perfekte handwerkliche Verarbeitung
raffinierter Materialien. Von 1997 bis 2012 lebte Veronika Schäpers in Japan. In vielen ihrer
Arbeiten setzt sie sich mit der japanischen Kultur und Phänomenen des japanischen Alltagslebens
auseinander und schlägt so eine Brücke zwischen östlicher und westlicher Kultur.

30.Juli bis 14. September 2014
Bewegend. Seelenbilder - Kalligraphien von Eva Aschoff
Eva Aschoffs (1899 – 1969) Kompositionen aus Malerei und Schrift sind gleichsam auf Papier gebannte
Meditationen. Ihre Arbeiten, die den Einfluss japanischer Kalligraphie zeigen, sind stilistisch einzigartig.
Die renommierte Buchbinderin, die bei Ernst Schneidler Schrift studiert hatte, legte den Schwerpunkt
ihrer Arbeit auf Pappbände, die sie mit unikaten Buntpapieren versah. Monotypien, oftmals mit
Pastellkreiden überarbeitet, bilden auch den Fond ihrer Schriftkunst. Dank einer Schenkung wurde die
Sammlung 2011 erheblich erweitert.

1. Oktober bis 23. November 2014
Nordseits. Buchkunst aus Finnland Finnland ist Partnerland der diesjährigen Frankfurter
Buchmesse. Die Ausstellung möchte das finnische Künstlerbuch, das hierzulande noch weitgehend
unbekannt ist, vorstellen. Tatjana Bergelt kuratiert die Ausstellung. Die arrivierte Buchkünstlerin
aus Deutschland hat seit einigen Jahren ihren Lebensmittelpunkt in Finnland und ist bestens mit
der finnischen Buchkunstszene vernetzt.

1. Oktober bis 23. November 2014
raumgreifend. Buchobjekte von Anja Harms und Eberhard Müller-Fries
Aus der künstlerischen Kooperation der Buchkünstlerin Anja Harms und des Bildhauers Eberhard
Müller-Fries entstanden großformatige Buchskulpturen und Künstlerbücher, die in Holzplastiken
eingebettet sind. Die Werke, die Gedichte von Paul Celan und Ingeborg Bachmann poetisch visualisieren,
entwickeln eine raumgreifende Dynamik, die sich auch aus dem Kontrast der verwendeten Materialien
speist. Anja Harms‘ grafische Sprache setzt sich in den kraftvollen Holzskulpturen von Eberhard
Müller-Fries fort.

5. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015

Kinderwelten. 59. internationale Kinderbuchausstellung
Die schon traditionelle Bilderbuchausstellung von Neuerscheinungen aus vielen Ländern bietet Lesespaß
und Augenschmaus für Kinder und Erwachsene.
Die Vielzahl der Themenstellungen und die unterschiedlichsten Bildsprachen machen das Bilderbuch
immer wieder aufs Neue reizvoll.

14. Dezember 2014 bis 15. Februar 2015
Eröffnend. Aspei – Literatur und Kunst aus Ost und West
Aspei ist eine Vereinigung von Künstlern und Schriftstellern, die den Austausch von Literatur
und Kunst zwischen Ost und West fördern. Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Künstlern aus Georgien
und Russland, die es hier noch zu entdecken gilt. Die Arbeiten bewegen sich im Bereich von Wort, Grafik
und Installation.



 


 



 


 


 


 





 


 


 








 



Informationen zum Gewinner des Rudo-Spemann-Preis 2011



 


 


  H. N. Werkmann. Vortrag von Wolfgang Glöckner. Redemanuskript als PDF

H. N. Werkman – Person, Werk und Echo in Deutschland
Vortrag von Wolfgang Glöckner im Klingspor-Museum am 29. Oktober 2008
Hendrik Nicolaas Werkman (1882 – 1945) war ein holländischer Drucker, Typograph und Maler. Seit 1923 experimentierte er mit typographischen Materialien und schuf avantgardistische Drucke. Während des Zweiten Weltkrieges druckte er die Reihe „De blauwe Schuit“, die zum geistigen Widerstand aufrief. Kurz vor Kriegsende wurde er durch den Sicherheitsdienst verhaftet und auf deutschen Befehl hin erschossen.
Der deutsche Holzschneider HAP Grieshaber lernte im Frühjahr 1957 anläßlich seines Besuches im Amsterdamer Stedelijk Museum Werkmans Arbeiten durch Willem Sandberg kennen. Die Drucke beeindruckten ihn tief und gaben ihm Inspiration für sein eigenes Werk. 1968 gelang es dem Klingspor-Museum eine umfangreiche Werkman-Sammlung zu erwerben. Wolfgang Glöckner beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk Werkmans und hat sich durch Publikationen einen Namen als Kenner Werkmans und Grieshabers gemacht.



  Professor Wolf Spemann hatte für die Freunde des Klingspor-Museums
einen Vortrag über Josef Beuys gehalten.

Lesen Sie hier Herrn Spemanns Redemanuskript mit Abbildungen als PDF


 
Die Kunst der Form gewordenen Sprache – Werner Schneider

Am 19. April 2010 eröffneten Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller und Professor Dr. Wolf Spemann die Ausstellung "Die Kunst der Form gewordenen Sprache" im Rathausfoyer der hessischen Landeshauptstadt. Bis zum 14. Mai werden Arbeiten des Schriftkünstlers und Designers Werner Schneider gezeigt, der auch in der Sammlung des Klingspor-Museums vertreten ist.
Lesen Sie hier die Eröffnungsrede Prof. Dr. Wolf Spemanns.


 


 


 


 
Impressum
Vorstand:
Barbara Levi-Wach (Vorsitzende)
Michael Blaszczyk (stellvertretender Vorsitzender)
Eva- Maria Ellmerich (Schatzmeisterin)
Christel Reichenbach (Schriftführerin )
Otmar Hoefer (verantwortlich Webseite)
Irmgard Bernbeck
Ulrich Bernbeck
Hans Eckert
Dr. York A. Haase
Klaus Harwerth
Reinhard Keller


Vereinsregister: VR 687 beim Amtsgericht Offenbach am Main

Vereinigung »Freunde des Klingspor Museums« e.V.
Herrnstrasse 80, 63065 Offenbach am Main
Telefon 069 8065 2164, www.klingspor-museum.de
E-Mail info@klingspor-museum.de


 


 










 


 


 


 


 


 


  Eine Produktion der "Freunde des Klingspor Museums e.V." in Offenbach am Main.
Ehrenamtlich erstellt von Otmar Hoefer und Hans Reichardt,
2001 - 2014