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| Das neue Jahresprogramm 2008 im Klingspor-Museum |
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| 50 Jahre lang Freude an Schrift und Buch und ihrer Förderung in Offenbach am Main - der Vereinigung Freunde des Klingspor Museums gilt herzlicher Dank und Glückwunsch! Das Jahresprogramm des Museums, mit einem Schwerpunkt auf Aspekten der SchriftKunst, versteht sich als Reverenz zum 50. Geburtstag seiner Vereinigung der Freunde, als Kontinuum der Würdigung und Pflege des Alten wie des Neuen, gestützt auf die Impulse, die die Freunde und Förderer des Museums gaben und geben werden. Allen im Blick bleibt das grundlegende Werk Karl Klingspors, auch 140 Jahre nach seinem Geburtstag in Gießen am 25. Juni 1868. |
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AUSSTELLUNGEN
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| 30. November 2007 bis 10. Februar 2008 Kinderwelten - Internationale Kinderbücher Sonderschau - 50 Jahre deutscher Jugendliteraturpreis |
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| 26. Januar bis 2. März Peter Paulus. Zeichnung als Einübung Als Dozent für Radierung und Lithographie in Wuppertal und für gebundenes Zeichnen in Kassel, hat der Grafiker Peter Paulus ein reiches Kaleidoskop der Formgebung mit grafischen Mitteln geschaffen. Im Museum für Schriftkunst erscheint seine systematisch begründete, frei und gestisch verwirklichte Zeichenweise wie ein souveränes Einüben der des linearen Bildgefüges. Einbehalten als Ausdruck des Innewerdens - unter dieser Prämisse liest sich der Zyklus ãAmphoraÒ, eine Auslotung der Wechselbewegungen zwischen dem Außen und Innen des Formkörpers. ãSehen kommt vor dem WortÒ - für diese Aussage John Bergers hat Paulus gleichsam das Drehbuch gezeichnet. |
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| 9. März bis 13. April Vom Linearen zum Voluminösen. Schrift von Hans Schmidt Hans Schmidt, 1923 in Leipzig geboren, studierte dort an der Hochschule für Grafik und Buchgestaltung. 1961 bis 1983 war er Dozent, dann Professor für Typografie und Buchgestaltung an der Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M. Seine freie künstlerische Arbeit setzt er bis heute in Badenhard/Hunsrück fort. Das Klingspor Museum, früher bereits Forum zur Präsentation seiner Arbeit und Aufbewahrungsort für ein umfangreiches Konvolut seines Schaffens, erweist sich als prädestiniert, den 85. Geburtstag des Gestalters und Künstlers durch eine Ausstellung insbesondere jüngerer Arbeiten zu würdigen. Hier ist der Redetext von Prof. Dr. Wolf Spemann, zur Einführung in die Ausstellung als PDF Datei |
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| 15.03. - 25.05. Marc Chagall, 04.06. - 17.08. Joan Miró, Eduardo Chilida 27.08. - 02.11. David Hockney, Jim Dine, Robert Rauschenberg Chagall, Miró...Rauschenberg - zu Gast in Offenbach Schätze der Universitätsbibliothek Frankfurt am Main im Klingspor Museum Zu jenen Bibliotheken, von deren Schätzen man mehr ahnt als weiß, gehört die Universitätsbibliothek (ehemals auch Stadtbibliothek) in Frankfurt am Main. Ein seltenes Gastspiel gibt sie mit ausgewählten Malerbüchern des 20. Jahrhunderts. Der Anfang der dreiteiligen Ausstellungsfolge gehört "Daphnis und Chloe", einem der Hauptwerke im Buchschaffen des Marc Chagall. Den zweiten Teil bestreiten Werke der beiden spanischen Künstler Joan Mirò und Eduardo Chillida. Den Abschluss bilden David Hockney, Jim Dine und Robert Rauschenberg. Von idyllischer Liebe über lyrische Selbstfindung zu diabolischer Endzeitstimmung reicht das Spektrum der meisterhaft akzentuierten Malerbücher. |
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| 24. April bis 22. Juni Ahn Sang Soo. Die Schönheit der Hangul-Schrift. Ahn Sang-Soo, geboren 1952, ist Typograf und Grafiker in Seoul und lehrt an der Honk-Ik Universität Typografie. Er ist vor allem durch seine wegweisenden Arbeiten zur koreanischen Schrift bekannt geworden und gehört zu den weltweit bekanntesten Gestaltern Koreas und des asiatischen Kulturkreises. Mit seinen bahnbrechenden Schriftentwürfen und typografischen Gestaltungen ist ihm eine revolutionäre Erneuerung der koreanischen Hangul-Schrift gelungen. Ahn ist gleichermaßen bemerkenswert in seiner angewandten wie aber auch in seiner künstlerischen Innovation, das Schriftzeichen in eine selbständige Bildzeichensprache zu transformieren. |
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| 3. Juli bis 24. August Anton Würth. In Form von Buch Von 1987 an datieren Künstlerbücher, Broschüren (Carnets), grafische Mappenwerke, schließlich auch Installationen im öffentlichen Raum, die Anton Würth als richtungsweisenden Buchkünstler und Druckgrafiker ausweisen. Seine Arbeit hinterfragt das Verhältnis von Inhalt und Form. Sie verweigert sich der tradierten Aufgabe, mit vorgegebenen Texten in einen schrift- und bildgestalterischen Dialog einzutreten. Würth reizt es vielmehr, immer neue Aspekte zu entwickeln, um die Funktion und Wirkweise des Mediums Buch pointiert zu beleuchten. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Newberry Library, Chicago USA, wo sie in modifizierter Form 2010 zu sehen sein wird. |
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4. bis 26. September |
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| 2. Oktober bis 16. November Der, der die Tiefe sah - Gilgamesch. Bilder des 20. und 21. Jahrhunderts ãDer, der die Tiefe sah, die Grundfeste des Landes, der das Verborgene kannte, der, dem alles bewusst / Gilgamesch, der die Tiefe sah, die Grundfeste des Landes, der das Verborgene kannte, der, dem alles bewusst / vertraut sind ihm die Göttersitze allesamt. Allumfassende Weisheit erwarb er in jeglichen Dingen. Er sah das Geheime und deckte auf das Verhüllte, er brachte Kunde von der Zeit vor der FlutÒ. Im Mittelpunkt des Epos steht der babylonische König Gilgamesch, der in der von ihm errichteten Stadt Uruk lebt, im Glauben an Allmacht und Unsterblichkeit. Und doch muss er erkennen, dass auch für ihn das Leben endlich ist. Der Weg zu dieser Einsicht führt über zahlreiche Abenteuer. Das Gilgamesch Epos gilt als die älteste erhaltene, aufgeschriebene Geschichte der Menschheit, entstanden im dritten Jahrtausend vor Christus. Auf Tontafeln aufgeschrieben, wurde es erst jüngst von Stefan Maul, um noch unerschlossene Passagen erweitert, neu übersetzt. Das 20. Jahrhundert hat eine Vielzahl von Illustrationen des Werks hervorgebracht, einige von ihnen sind in der Ausstellung versammelt. Den Kern bilden Grafiken von Willi Baumeister, der die altbabylonischen Schriftzeichen in Notationen am Rande des Figürlichen übertragen hat. Abbildungen seiner Zeichnungen hat Felix Martin Furtwängler zu einem vibrierend expressiven Bildzyklus unserer Zeit überarbeitet. Bebilderungen von Hans Joachim Walch, Richard Janthur, Josef Hegenbarth und Arnulf Rainer zeigen beispielhaft auf, wie sehr das Epos im Hinblick auf die Schicksalhaftigkeit menschlicher Grenzerfahrungen Herausforderung zur visuellen Annäherung geblieben ist. Dank für Leihgaben gilt dem Baumeister Archiv, Stuttgart und der Deutschen Bank, Frankfurt am Main. |
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| 15.11.2008 - 25.01.2009 Gerhard Oberländer. Bilder in Büchern Umfang und Vielseitigkeit seines Oeuvres haben Gerhard Oberländer zu einem der bekanntesten und beliebtesten Künstler der Buchillustration im 20. Jahrhundert werden lassen. 1907 in Berlin geboren, ausgebildet an der HBK Berlin, nahm seine künstlerische Karriere, unterbrochen vom Zweiten Weltkrieg, in den fünfziger Jahren ihren Lauf. Seine zahlreichen Arbeiten umschließen Kinder- wie Erwachsenentitel. Besonders zu erwähnen sind Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm (1958), Die Fabeln von LaFontaine (1964), unter den Sachbüchern das Kochbuch von Grete Willisky und die Welt der Schnecken (1981). 1985 starb Gerhard Oberländer in Offenbach, dem Klingspor Museum eng verbunden. Auch daran erinnert diese Ausstellung. |
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| 28.11.2008 - 08.02.2009 Kinderwelten - 53. Internationale Kinderbuchausstellung Die Ausstellung internationaler Kinderbücher schließt den Ausstellungsreigen. Die neusten Bilderbücher aus aller Welt laden zum Lesen und Verweilen ein. |
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INFORMATIONEN
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| Bibliothek Öffentlicher Zugang zu den Sammlungs-Beständen des Museums. Montag bis Freitag, Öffnungszeiten nach Absprache. Anmeldung erwünscht. Telefon 069 8065-2066 und -2065 Kontakt Klingspor Museum Offenbach Herrnstraße 80, 63065 Offenbach am Main, Telefon 069 8065-2164 und 2954 Leitung: stefan.soltek@offenbach.de Verwaltung, Kinderbuch: elke.rauer@offenbach.de Bibliothek: stephanie.ehret@offenbach.de martina.weiss@offenbach.de www.offenbach.de/klingspor-museum www.klingspor-museum.de Öffnungszeiten der Ausstellungen Dienstag, Donnerstag, Freitag 10 bis 17 Uhr, Mittwoch 14 19, Samstag, Sonntag 11 16 Uhr Geschlossen: Jeweils montags und am 1. Januar, Faschingsdienstag, Karfreitag, 1. Mai, 3. Oktober, 24., 25. und 31. Dezember sowie zwischen den Ausstellungen. Eintritt Erwachsene 2,50 €, Rentner 2 €, Studenten 1,50 €, Kinder (6 bis 14 Jahre) 1 € Führungen: Eintritt + 1,50 €. Weitere Führungen und Vorträge werden im Laufe des Jahres gesondert bekannt gegeben. Bitte achten Sie auf Einladungskarten und Hinweise in Presse und Internet. Verkehrsverbindungen S-Bahn Linien S1, S2, S8, S9, Haltestelle Marktplatz, Bus-Linien 103, 105, 120, 939, 940 Haltestelle Rathaus (Berliner Straße) Vereinigung Freunde des Klingspor Museums Offenbach e.V. Informationen durch Christel Reichenbach, Telefon 069 / 89 46 89 Wir bitten herzlich um Ihre Mitgliedschaft. |
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Hoffentlich dürfen wir Sie und Ihre Freunde zu vielen der Programme immer wieder willkommen heißen. Bitte entnehmen Sie weitere Punkte, Kurse und Vorträge der Tagespresse und unserer Homepage www.klingspor-museum.de. |
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